Unsere Story

Wir haben ein neuartiges, aktives Antidekubitus-Liegesystem entwickelt und können damit eingeschränkt mobilen Menschen auf der ganzen Welt helfen. Hier ist die Geschichte, wie alles begann und weshalb wir jeden Tag motiviert und überzeugt sind, das Richtige zu tun.

Es gab zwar einige Produkte, die die Zeit des Umlagerns etwas hinauszögerten, allerdings nichts was mit dem skiz-zierten System aus seinem Bettkasten vergleichbar war.

 

Als er Bekannten von seiner Erfindung erzählte, waren sie skeptisch und rieten ihm aus vielen verschiedenen Gründen von der Umsetzung ab, unter anderem weil das System so simpel sei ­– es müssten doch bereits andere auf diese Idee gekommen sein. Sein Sohn Timo Spalek glaubte jedoch an die Idee und gemeinsam entwickelten sie über Wochen ein erstes Modell des Liegesystems am Computer. Schnell bemerkten sie, dass sie ohne geeignete professionelle Hilfe nicht weiterkommen würden und fanden in der Region einen geeigneten Partner, mit dem sie einen ersten Prototypen bauten.

 

Nach viel Zuspruch durch Gespräche mit Personen aus der Pflegebranche, entschieden sie sich, das Liegesystem, welches in einer schlaflosen Nacht auf einem Zettel entstand, möglichst vielen Personen auf der Welt verfügbar machen zu können. Dafür starteten sie gemeinsam das Projekt Nocubi.

Alles begann, als Dr. Markus Spalek Ende der 90er-Jahre selbst sah, wie seine 84 Jahre alte Großmutter über Jahre mit zunehmender Bettlägerigkeit unter den immer wieder entstehenden Druckgeschwüren (sog. Dekubitus) litt. Außer dem stündlichen Umlagern seiner Großmutter, gab es damals keine Möglichkeit das Problem zu beher-rschen. 

 

Jahrzehnte später lag er nachts wach und dachte über seine Großmutter und ihren sie bis zum Lebensende begleitenden Leidensweg nach, als ihm ein Ansatz zur Lösung des Dekubitusproblems einfiel. Er skizzierte das System noch in der Nacht auf einen Zettel, verstaute diesen in seinem Bettkasten und legte sich wieder schlafen.

 

Einige Jahre später hielt er den Zettel mit der Idee wieder in der Hand und suchte im Internet nach heutigen, modernen Antidekubitus-Systemen. Erstaunt musste er jedoch feststellen, dass sich die angebotenen Lösungen gegen das Wundliegen in den letzten Jahrzehnten kaum verändert hatten.